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Die Bedeutung des Judo
 


Judo ist eine Zweikampfsportart, die, wie die anderen Zweikampfsortarten Aikido, Ji-Jutsu, Kendo, Karate u.a. dem Begriff Budo untergeordnet werden kann.

Das Wort Judo setzt sich zusammen aus den Begriffen „dju“ = edel, sanft und „do“ = Weg, Grundsatz, Prinzip. Die wörtliche Übersetzung ist somit „Sanfter Weg“.

Die Übersetzung ist unter zwei Gesichtspunkten zu einfach und deshalb zu ungenau. Viele Techniken, die hoch und hart geworfen werden, können nicht als sanft bezeichnet werden. Deshalb ist das „dju“ auch mit „ökonomisch“  herzuleiten bzw. zu ergänzen. Das „Ökonomische“ steckt auch in den Judo-Prinzipien, den viele Judotechniken werden nicht sanft, sondern unter optimalen Einsatz von Körper und Geist durchgeführt.

Auch steckt einiges mehr hinter dem Begriff „do“. Der Buddhist durchschreitet in seinem Leben drei Stufen. Die erste Stufe, die der Erkenntnis, ist, dass der Glaube n die Lehre Buddhas der richtige und erstrebenswerteste Weg ist. Diese Erkenntnis steht ganz am Anfang des Lebens eines Buddhisten (bevor er diese Erkenntnis gewonnen hat, ist er keine Buddhist). Der zweite Abschnitt, der eigentlich für einen normalen Buddhisten das ganze Leben ausfüllt, ist das Bestreben, die Lehren Buddhas zu lernen und nach ihnen zu leben. Dieser Abschnitt wird als „do“ bezeichnet. Lebt nun ein Buddhist streng nach den Geboten Buddhas, so kann dies zur Erleuchtung führen. Diese Stufe erlangen aber nur sehr wenige strenge Priester. Für alle anderen Buddhisten stellt der Weg den eigentlichen Buddhismus dar.

Auf unsere Sportart übertragen, bedeutet dieses „do“ nicht nur das Trainieren und Erlernen der Techniken, sondern auch, insbesondere im Dojo, am Ort, an dem dieser Weg gelehrt wird, das sich Unterwerfen unter diese Form und Etiketten des Judo, das Achten der Grundsätze und der Judo-Prinzipien und die intensive und volle Hingabe zur Erlangung der Techniken.