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Die Geschichte des Judos in Deutschland
 


Eckdaten der Verbreitung in Europa und Deutschland:

Um die Jahrhundertwende kommen erste Berichte über gefährliche asiatische Nahkampftechniken nach Europa. 1901 führen japanische Sportler erstmals diese Sportart (Ji-jitsu) in Zirkussen und Varietes, in London, vor.

Während eines japanischen Freundschaftsbesuch 1906 in Berlin, werden dem Kaiser Wilhelm II. auch diese Kampfkünste vorgeführt. Dieser lässt dann einen Ji-jitsu-Lehrer (Agitaro Ono) engagieren.

Weitere Japaner kommen nach Deutschland, um Ji-jitsu zu lehren. Der berühmteste Schüler dieser Männer, ist der Berliner Erich Rahm. Er begründet die erste deutsch Ji-jitsu-Schule und lehrt bei der Berliner Kriminalpolizei und bei verschiedenen Militärakademien.

Im Jahr 1922, gründet Alfred Rhode den ersten deutschen Ji-jitsu-Club, in Frankfurt am Main.

1925 kommt es, mit dem Londoner Budokwai Club, zur ersten internationalen Begegnung im Ji-jitsu-/Judosport. Die Londoner gewinnen gegen die Deutschen klar, da die Engländer das wettkampfwirksamere Judo praktizieren.

Als die wahre Geburtsstunde des Judo in Deutschland, kann die erste internationale Judosommerschule in Frankfurt, vom 7. – 12. August 1932, angesehen werden. Die Leitung hatte Alfred Rhode. Hier wurden erstmals die Judotechniken dem interessierten Fachpublikum vorgestellt. Im selben Jahr wurde der Deutsche Judo Ring, als Dachorganisation gegründet.

Bis in die 50er Jahre starke Verbreitung des Judo in ganz Deutschland und Teilen Europas.

Das deutsche Dankollegium wird 1952 in Stuttgart gegründet, ein Jahr später in Hamburg der Deutsche Judobund (DJB). Der DJB wird 1956 durch den Deutschen Sportbund anerkannt und bestätigt, in ihm sind jetzt alle Landesverbände vereint. Es gibt ca. 5500 Judokas in Deutschland.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio, werden erstmals Judokämpfe ausgetragen. Der Kölner Wolfgang Hofmann gewann die Silbermedaille im Mittelgewicht, der Hannoveraner Klaus Glahn gewann die Bronzemedaille in der Allkategorie.

Seit 1965 werden im zweijährigen Rhythmus Weltmeisterschaften im Judo ausgetragen.

Seit 1970 sind Frauen im Judo gleichberechtigt.


Entwicklung in Württemberg:

Gründung des Württembergischen Judo-Verbandes e.V. im Jahr 1954, seit 1991 liegt auch die Prüfungs- und Lehrbefugnis beim WJV.