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Urbacher Judoka kämpften sehr erfolgreich am Kappelberg
 


Für die Jugend der unter 15 und unter 18 Jahre alten Judoka ging es zum Wettkampfjahresabschluss am Samstag, den 26. November 2016 auf nach Fellbach. Das traditionelle Kappelbergturnier lockte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg ins Remstal.
Bei den U15-Jungs ging's los und Tobias Hasert startete in der Gewichtsklasse bis 55kg. In der mit 12 Athleten besetzten Gruppe, hieß der erste Gegner Kjell Brodda vom KSV Esslingen. Mit diversen Wurfansätzen attackierte Tobias, siegte dann aber vorzeitig durch einen Armhebel, mit dem er den Gegner zur Aufgabe zwang. Dann ging es gegen Christian Zeller aus Feuerbach, den Tobias mit seinem starken Ippon-Seoi-nage (Schulterwurf) überraschen und vorzeitig besiegen konnte. Somit zog der Urbacher ins Halbfinale ein, in dem es gegen den starken Niklas Rempel vom JV Nürtingen ging. Der erfahrene Gegner ließ Tobias keine Gestaltungsmöglichkeiten und siegte klar, wie er letztlich auch den Gesamtsieg holte. Tobias Hasert stritt nun mit Lucca Sic um die Bronze-Medaille. Gegen den dynamischen Bernhauser führte letztlich eine Kontertechnik zum Sieg, die einen Fußwurfansatz umkehrte. Verdient erreichte Tobias Hasert den 3. Platz.
Der zweite Urbacher-U15-Kämpfer Leon Nowag trat bis 37kg an und hatte drei Begegnungen zu absolvieren. Die ersten beiden verliefen gegen Gegner aus Backnang und Ravensburg unbefriedigend. Zum Abschluss konnte Leon aber noch das Ruder herum reißen und den Ulmer Weiland mit einem Seoi-otoshi (Schultersturz) bezwingen. Aufgrund der Teilnehmerzahl erreichte Leon den 5. Platz.
Bei den U15-Mädels traten drei junge Damen für Urbach an. Lara Rentz (-52kg) und Asina Seibold (-48kg) starteten erstmalig auf einem Regionalturnier und konnten sich gegen die Konkurrenz nicht abschließend durchsetzen. Dennoch erreichten beide jeweils den 5. Platz.
Die Dritte im Bunde - Solveig Ott, brachte bereits mehr Erfahrung mit auf die Matte. Dennoch musste Solveig den ersten Kampf verloren geben. In Begegnung zwei, setzte sich die Urbacherin gegen Helea Möbus von der TS Göppingen nach zähem Ringen mit einem Fußwurf durch. Im nächsten Kampf gegen Selih Bozkurt, JZ Heubach gewann diese aber klar und zog ins Finale ein. Solveig landete somit letztlich auf dem Bronze-Rang.
Am Nachmittag hob sich dann der Vorhang für die U18-Starter und Kämpferin Jana Schiek machte für Urbach den Anfang. Jana trat anhand weniger Teilnehmerinnen in den oberen Klassen gegen schwerere Gegnerinnen an. Trotz guter Versuche war der Gewichtsunterschied letztlich doch zu deutlich. Dennoch erhielt Jana in ihrer Gewichtsklasse bis 78kg den 1. Platz.
Bei den U18-Herren startete Nico Frank bis 55kg. Mit einem Freilos in der Vorrunde konnte Nico unbeschwert in den Kampf gegen den starken Fellbacher Phillip Elsasser gehen. Von Beginn an intelligent kämpfend, brachte Nico sein Konzept auf die Matte und mittels Hebel (Sankaku-gatame) den Kontrahenten zur Aufgabe. Bei 10 Teilnehmern bedeutete der zweite Sieg den Einzug ins Halbfinale. Hier war aber der spätere Finalist Koch aus Ludwigsburg eine zu harte Nuss und Nico musste für einen Treppchenplatz gegen Cedric Cleator aus Karlsruhe nochmals auf Vollgas umschalten. Dies gelang und mit einem perfekten Schultersturz sicherte sich der Urbacher Bronze.
In der Gewichtsklasse bis 81kg gingen vom JVU zwei Jungs auf die Matte. Der Neu-Urbacher Gedeon Kasongo zeigte Rhythmus und verblüffte die Gegner mit unorthodoxen Kombinationen. Im ersten Kampf traf es Christian Wolff vom TSGV Albertshausen: mit starken Beintechniken ging Gedeon in Führung und mit einer Kontertechnik (Tani-otoshi) beendete der Urbacher vorzeitig. Gegen den aus Vahingen/Enz kommenden Tom Engel tänzelte Kasongo und kombinierte De-ashi-barei zu O-soto-gari (Fußfeger zu Außensturz). Im Halbfinale gegen den letztlich Ersten Lion Herbert gewann dieser nach langem Schlagabtausch. Nun hatte Gedeon zum Schluss etwas Pech, da seine Ansätze gegen Marco Heimsch nicht funktionierten und ein Konter die Medaillien-Hoffnung beerdigte. Ein 5. Platz in dem starken 81er-Feld kann sich dennoch sehr gut sehen lassen.
Für Torben Fuchs lief es in Gänze nicht wie vorgestellt und ohne Sieg stand letztlich Platz 9.
Den krönenden Abschluss macht der Urbacher Erfolgsgarant Rudi Baiturin. In der Pool-Phase gewann der Urbacher Judoka beide Kämpfe deutlich. Max Kirschmaier aus Nürtingen wurde mit Rudis Spezialtechnik Uchi-mata (Schenkelwurf) nach 15 Sekunden perfekt besiegt. Etwas länger dauerte es gegen den Sinzheimer Burkhardt, den Rudi im Haltegriff bezwang.
Das Halbfinale war von Schmerzen geprägt: starke Gegenwehr und mehrere unerlaubte Kopfstöße von Wenzel Pönisch vom TV Cannstatt waren unangenehm. Letztlich setzte Baiturin sich aber mit Selbstfalltechniken durch und zog ins Finale ein. Hier ging es gegen Islam Madarov. Trotz eines effizient angesetzten Uchi-matas gelang es Madarov auf akrobatische Weise in der Luft den Wurf von Rudi zu übernehmen und selbst auf Ippon zu werfen. Silber war letztlich der Lohn für eine wieder einmal tolle Wettkampfleistung von Rudi Baiturin.

Allen Kämpferinnen und Kämpfern herzliche Glückwünsche zur Leistung und Platzierung.